Ralf Grünert

Ralf Grünert

Wahlbezirk 2- Schuckenbaum I

48 Jahre, 2 Kinder

staatl. gepr. Betriebswirt

Leopoldshöhe ist eine lebens- und liebenswerte Gemeinde in der es sich gut Leben lässt. Seit 1997 wohne ich in dieser Gemeinde. Meine Frau und meine beiden Söhne, sechs und eineinhalb Jahre alt, fühlen sich ebenfalls wohl hier.

Dieser Ort hat alles zu bieten, was man zum täglichen Leben so braucht. Entsprechende Einkaufsmöglichkeiten, Kultureinrichtungen und ein ausgeprägtes Vereinsleben. Gerade  das ehrenamtliche Engagement vieler hier vor Ort ist hervorragend.  Auch ich bin in einigen Vereinen Mitglied, wie z.B.  der AWO, des Partnerschaftsvereines und des Heimatvereines Leopoldshöhe.

Ich engagiere mich seit 1998 in der Politik, um Leopoldshöhe und Lippe nach vorne zu bringen. Dies ist meine Motivation weshalb ich für den Rat der Gemeinde und  wiederum für den Kreistag kandidiere.

Zur Infrastruktur vor Ort gehören meiner Meinung nach gute Bildungsangebote, angefangen von der Kita bis zur weiterführenden Schule. Die Investitionen in Bildung mit der Errichtung eines Bildungscampus an der Felix-Fechenbach-Gesamtschule werden sich auszahlen und die Attraktivität von Leopoldshöhe sichern.

Familien brauchen aber auch ausreichende und gut ausgestattete Spielplätze vor Ort.

Mein Ort in meinem Wahlbezirk

Für meinen Wahlkreis Schuckenbaum möchte ich eine Quartiersentwicklung vorantreiben, damit dieser Ortsteil als lebenswerter Wohnort für alle Bürger erhalten bleibt.

Weiter Druck machen möchte ich für eine angemessene Querungshilfe an der Eckendorfer Straße. Die SPD-Fraktion wird einen entsprechenden Antrag bei der Gemeinde stellen.

Warum ich Martin Hoffmann unterstütze

Ich unterstütze Martin Hoffmann als Bürgermeisterkandidat, weil er hier aufgewachsen ist und die Sorgen und Ängste der Bürger kennt und Leopoldshöhe für die Zukunft fit machen will. Er hat klare Ziele und den Willen diese zu erreichen.

So möchte er den Klimawandel und Artensterben stoppen und weitere Maßnahmen zur Einsparung von Klimagasen treffen sowie mehr für die biologische Vielfalt tun. Die Gemeinde soll weiter eine Vorbildfunktion einnehmen und die Bürger zum Mitmachen motivieren.

Seit Ausbruch der Corona-Krise liest und hört man es immer wieder: Es gibt Dutzende von Hilfsprogrammen um die Notlage für die von der Corona-Krise Betroffenen zu lindern. Die Not zieht sich durch alle Branchen und macht auch vor den Tierparks in unserer Region nicht halt. Zwar gibt es auch für solche Unternehmen staatliche Corona-Hilfen, aber vom Geld alleine haben diese Tiere noch kein Futter. Mit dieser Überlegung im Hintergrund machte sich Ratsmitglied Andreas Brinkmann Gedanken, was er mit dem überzähligen Heu aus der diesjährigen Ernte machen sollte. Der Hobbylandwirt hält selber einige Tiere, für die er das selbsterzeugte Heu benötigt. Dieses Jahr war die Ernte jedoch so gut, dass die Lagerkapazität einfach nicht ausreichte.

Nach kurzer Abstimmung mit SPD-Bürgermeisterkandidat Martin Hoffmann, der in diesem Jahr als Erntehelfer bei der Heuernte mithalf, war der Entschluss gefasst, das überzählige Heu dem Tierpark Herford zu spenden. Martin Hoffmann erklärte sich spontan bereit, die Kosten für den Transport und das Einpressen des Heus in Ballen zu übernehmen. Der Geschäftsführer des Tierparks Herford, Thorsten Dodt, der in Leopoldshöhe seinen Wohnsitz hat, war erfreut über die Futterspende für seine Tiere. Am Ende zählte die Lieferung hundert Ballen. Der Tierpark Herford hat, wie viele andere Einrichtungen auch mit den Folgen der Coronakrise zu kämpfen. Die Familienväter Brinkmann und Hoffmann, die selbst schon des Öfteren mit ihren Familien zu Gast im Tierpark waren, sind froh, wenigstens einen kleinen Beitrag zur Unterstützung des musterhaft geführten Parks geleistet zu haben. Ein Tierpark in dem nicht nur die Kinder viel über die verschiedenen Tierarten lernen können. Eine tolle Sache für die es sich lohnt, bei sommerlichen Temperaturen zu schwitzen, erklärten Andreas Brinkmann und Martin Hoffmann abschließend.

An vielen Orten der Gemeinde werden zur Zeit Erdarbeiten durchgeführt.
Die Höxterraner Firma SewiKom hat vom Kreis – Lippe, nach einer vorangegangenen Ausschreibung der Baumaßnahmen zum Breitbandausbau, den Auftrag erhalten das Internet im Kreisgebiet und somit auch in der Gemeinde Leopoldshöhe auszubauen.
Leider läuft dieser Ausbau in Leopoldshöhe nicht, so wie es im Interesse der Bürger wünschenswert sein sollte. Vor allem in den ländlichen Bereichen werden die Bürger oft schlecht oder gar nicht informiert, über das was vor ihrer eigenen Haustür passiert.
Für die Ratsmitglieder Andreas Brinkmann und Günter Dove geht es hier nicht nur um den schlichten Ausbau des Internets. Brinkmann und Dove ist es in der derzeitigen Coronaproblematik wichtig, dass die Bürger frühzeitig über die Anschlussmöglichkeiten, so wie über  die entstehenden Kosten informiert werden.
Das Thema Homeoffice hat durch Corona eine große Bedeutung bekommen. Schon aus diesem Grunde wünscht der IT- Experte der SPD- Leopoldshöhe, Günter Dove eine offene Informationspolitik der SewiKom um auch den ländlichen Raum durch die richtigen dimensionierten Internetanschlüsse für die Zukunft Homeoffice tauglich zu machen. Andreas Brinkmann sieht als stellvertretender Verkehrsausschussvorsitzender die Notwendigkeit, den Bürgern bei nachweislicher fachlicher Eignung die Möglichkeit der Eigenleistung einzuräumen. Brinkmann sieht diese Möglichkeit im besonderen bei den Erdarbeiten. Aus seiner Sicht kann es nicht sein, dass für einen Anschluss bei Anschlusswegen von 20 oder mehr Metern für den Bürger Kosten von mehreren Tausend Euro entstehen.
In solchen Fällen sollte die Möglichkeit bestehen, dass die Bürger die Erdarbeiten selbst durchführen. Es kann nicht sein, dass ein Internetanschluss teuer wird als die Gas- oder Stromanschlüsse, so Brinkmann. Aus Günter Doves Sicht müssen ländliche Ortsteile Homeoffice tauglich sein, um auch weiterhin attraktive Wohnquartiere zu bleiben. Er hofft auf eine bessere Informations- und Gesprächskultur der ausführenden Firma gegenüber den Bürgern.

Vor über 10 Jahren hatten Anwohner der vielbefahrenen Eckendorfer Straße in Schuckenbaum eine Idee. Insbesondere am Ortseingang sind schnellfahrende Autos in Kombination mit den Einmündungen in die Seitenstraßen gefährlich. Ein Kreisel sollte für Sicherheit sorgen, da waren sich viele der Anwohner einig. Es wurden Unterschriften gesammelt, ein Förderverein gegründet und Spenden gesammelt. Anwohnerin Bettina Beckmann war von Anfang an dabei.

Aus dem großen Traum wurde nichts, die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Eckendorfer Straße ist Landesstraße, daher sind die Möglichkeiten der Gestaltung durch die Gemeinde Leopoldshöhe begrenzt. Als Kompromiss mit Straßen.NRW wurde aus den gesammelten Spenden eine Verengung gebaut. Dieses Provisorium ist in die Jahre gekommen, Andreas Brinkmann hält einen kaputten Pömpel in die Kamera. Immer wieder fahren Autos in das Provisorium, das dann wieder zusammengepuzzelt wird.

Aus Sicht der Anwohner und der SPD-Fraktion ist die Zeit des Provisoriums abgelaufen. Heute sind noch mehr Autos, Radfahrer und Kinder unterwegs.

Der Radweg nach Bielefeld ist gut ausgebaut. Das sorgt für deutlich mehr Radfahrer als früher. Auch der beliebte Pferdehof von Familie Friedrichsmeier wird gerne von Jung und Alt mit dem Fahrrad aufgesucht. Das Überqueren der Straße mit dem Rad ist jedoch selbst für erfahrene Radler eine Herausforderung. Es gibt keine erkennbare Querungshilfe. „Ich freue mich, dass mehr Menschen mit dem Fahrrad unterwegs sind. Um die Verkehrswende zu begünstigen, muss auch die Infrastruktur dafür geschaffen werden“, so Martin Hoffmann, Bürgermeisterkandidat.

Die Eckendorfer Straße ist zudem für zahlreiche Kinder der tägliche Schulweg. Sie leiden besonders unter der derzeitigen Situation. Um den Spielplatz „Am Bruche“ zu erreichen, muss ebenfalls die Straße überquert werden. „Ein Zebrastreifen könnte hier Abhilfe schaffen“, so Till Kortekamp und Ralf Grünert, die beiden SPD-Ratskandidaten für Schuckenbaum,

Daher möchte die SPD-Fraktion die Verwaltung bitten, die Situation zu prüfen. Zunächst soll ein Antrag auf Zählung des Verkehrs gestellt werden. Die Anwohner wünschen sich eine dauerhafte bauliche Verengung, zum Beispiel durch das Ausschwenken des Gehweges. Auch weitere Einschränkungen des Lichtraumprofiles, durch Bäume oder Schilder wären ein großer Gewinn. Wenn schon aus dem Kreisel nichts wird, soll es trotzdem vorangehen. Schließlich sind die Ortseinfahrten auch ein Aushängeschild der Gemeinde Leopoldshöhe. „Und so wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben“, sind sich alle Beteiligten einig.

Wohn- und Innovationspark Friedenstraße

Die SPD-Leopoldshöhe plant ein nachhaltiges Entwicklungskonzept für die Friedenstraße in Bexterhagen.

In der Ratssitzung am 14.05.2020 stand die Zukunft der Gewerbeflächen eines Garten- und Landschaftsbaubetriebes in der Friedenstraße zur Diskussion. Der Eigentümer des Betriebes hatte den Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes gestellt. Für die Zukunft soll dort ein Mischgebiet mit gewerblicher und Wohnnutzung entstehen.

Der SPD-Fraktion geht diese nur auf das Grundstück des Garten- und Landschaftsbaubetriebes bezogene Konzept der B-Plan-Änderung jedoch nicht weit genug.

„Wir brauchen in Leopoldshöhe dringend wohnortnahe Arbeitsplätze“, sagt Thomas Jahn, Vorsitzender im Hochbau- und Planungsausschuss.

Andreas Brinkmann, seit vielen Jahren die Stimme der ländlichen Ortsteile im Rat der Gemeinde, sieht in dem Projekt Friedenstraße eine große Möglichkeit für die Weiterentwicklung Bexterhagens. „Wenn wir für Bexterhagen etwas tun wollen, ist das Gelände mit seinen ca. 2 ha Fläche zu klein. Ein Lückenschluss bis zum Alten Postweg würde ein gesamtes Plangebiet von ca. 4 ha darstellen. Mit einer solchen Fläche können wir den dringend benötigten Bedarf an Gewerbeflächen in der Gemeinde entgegenwirken. Gleichfalls würden attraktive Wohnbauflächen in Bexterhagen entstehen. Eine Ausweitung des Mischgebietes auf 4 ha bis zum Alten Postweg stellt einen sinnvollen Lückenschluss bis an das bereits bestehende Mischgebiet des dortigen kunststoffverarbeitenden Betriebes da.“ Die SPD-Fraktion hat die Verwaltung gebeten, die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Vorhaben zu prüfen.

Klaus Droste, SPD-Ratsmitglied und seit mehr als 30 Jahren Bexterhäger Bürger, befürwortet, dass nach Jahren des Stillstands die Entwicklung Bexterhagens wieder in den Mittelpunkt rückt.

Bürgermeisterkandidat Martin Hoffmann möchte in Zukunft ein Standortkonzept für Leopoldshöhe erarbeiten. „Wir brauchen auch Gewerbeflächen, nicht nur Wohnbau.“ Der Fokus sollte nicht ausschließlich auf Bexterhagen liegen. Vielmehr sollten nochmal alle Karten auf den Tisch gelegt werden, wo noch potentielle Gewerbeflächen ausgewiesen werden könnten.

Die SPD will für die Entwicklung eines Wohn- und Innovationsparks in Bexterhagen weiter werben und hofft, so die ländlichen Ortsteile in der Gemeinde Leopoldshöhe gezielt stärken zu können.

Da dieses Thema eine Weichenstellung für den Ortsteil Bexterhagen bedeutet, soll nichts übers Knie gebrochen werden. Die Fraktion der SPD möchte alle Alternativen sorgfältig prüfen, bevor Fakten geschaffen werden.

Thomas Jahn - Fraktionsvorsitzender

Thomas Jahn

Wahlbezirk 12- Greste I

49 Jahre, verheiratet

Netzwerkadministrator

Das ehrenamtliche Engagement für unsere Gesellschaft ist, nach meiner Auffassung, der Kit der unsere Gemeinschaft zusammenhält. Seit meinem 17.Lebensjahr bin in ich immer wieder in verschiedenen Ehrenämtern aktiv. Trainer im Kampfsport, Jugendleiter, Übungsleiter, Pressesprecher oder auch Beisitzer in unterschiedlichen Vorständen. Dieses ist mein Selbstverständnis von Bürgerpflicht. Seit 1984 wohnen meine Familie und ich in Leopoldshöhe. Wir fühlen uns hier heimisch und wohl. Mit meinem Engagement möchte ich erreichen, dass es sich hier weiter sich gut leben lässt. Mit ist es wichtig, dass die richtigen Entscheidungen für die Zukunft für Greste, Leopoldshöhe und Lippe getroffen werden. Das war meine Motivation mich aktiv in der Politik zu beteiligen und mit dieser Wahl gleichfalls für den Kreistag zu kandidieren.

Mein Ort in meinem Wahlbezirk

Für meine Familie und mich ist der Weg am Eselsbach eine ruhige und naturnahe Verbindung über die wir den Ortsteil Asemissen zu Fuß gut erreichen können.

Für Schulkinder, Jugendliche und Erwachsene ist dieser Weg eine wichtige, naturnahe Verbindung.

Für die Zukunft kann ich mir vorstellen, dass dieser Weg im Rahmen der Aktion „sicherer Schulweg“ und des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK), eine weitere Aufwertung bekommt.

Warum ich Martin Hoffmann unterstütze

Mit Martin Hoffmann haben wir, davon bin ich zutiefst überzeugt, den richtigen Nachfolger für den bisherigen Bürgermeister gefunden. Martin Hoffmann ist hier geboren und aufgewachsen und kennt die Menschen in Leopoldshöhe.

Martin Hoffmann hat als selbstständiger Unternehmer und Professor an der FH Minden bewiesen, dass er Ziele ehrgeizig und strebsam verfolgen und umsetzten kann. Genau das braucht Leopoldshöhe für die Zukunft. Einen Bürgermeister mit einem Plan!

Unser roter Faden für Leopoldshöhe. Unter diesem Motto starten die Leopoldshöher Sozialdemokraten in die heiße Phase des Wahlkampfes. Einstimmig wurde Martin Hoffmann auf der Aufstellungskonferenz von den Delegierten als Bürgermeisterkandidat nominiert. Er soll die Nachfolge von Gerhard Schemmel antreten, der nach über 20 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand geht.

Hoffmann, der in Leopoldshöhe aufgewachsen ist, freute sich über die einstimmige Nominierung. Er möchte, dass Leopoldshöhe auch in Zukunft seinen dörflichen Charakter behält. „Wenn Wohnraum neu geschaffen wird, darf es nicht nur um Menge gehen, wir müssen auch die Qualität im Auge behalten“.

Der Klimawandel macht auch vor Leopoldshöhe nicht halt. Die Gemeinde kann mit gutem Beispiel vorangehen und den Umstieg auf regenerative Energien vorantreiben. Die Gebäude der Gemeinde müssen sich einem strengen Energiemanagement unterziehen, um unsere Klimaziele zu erreichen. Für die Artenvielfalt und gegen den Klimawandel sollen mehr Blühwiesen angelegt und Bäume gepflanzt werden.

Wir sollten uns die Frage stellen: wo können wir noch besser werden? Das müssen wir benennen und daran arbeiten, dass es noch besser wird. Damit die Enkelkinder und Urenkelkinder Leopoldshöhes stolz auf uns sein können.

Ihn unterstützen wird ihn ein Team, das gemischt ist aus erfahrenen Kandidaten und Bewerbern, die zum ersten Mal antreten. So ein frischer Kandidat ist Till Kortekamp. Er tritt zum ersten Mal für den Wahlkreis Schuckenbaum II an. Dort liegt im vor allem der Spielplatz am Edith-Stein-Weg am Herzen: „Ich möchte ich mich für den Ausbau des Spielplatzes am Edith-Stein-Weg einsetzen. Ein mögliches Neubaugebiet Brunsheide bietet die Chance, die Fläche zu vergrößern und ein Mehr-Generationen-Konzept zu verfolgen.“

Unser Team für Euch

Die weiteren Kandidaten für den Rat sind für Bexterhagen/Nienhagen: Klaus Droste, Schuckenbaum I: Ralf Grünert, Schuckenbaum II: Till Kortekamp, Leopoldshöhe I: Jörn Sauerland, Leopoldshöhe II: Christian Kühnel, Leopoldshöhe III: Maic Banze, Leopoldshöhe IV: Bernd Hoffmann, Krentrup: Andreas Brinkmann, Bechterdissen I: Günter Dove, Bechterdissen II: Uwe Albrecht, Bechterdissen III: Jörg Amelung, Greste I: Thomas Jahn, Greste II: Berthold Dück, Greste III: Nils Goedeke, Asemissen I:Lukas Klöpping, Asemissen II: Barbara Lehne, Asemissen III: Hans Rösner

Gemeindeverbandsvorsitzender Nils Goedeke schwörte die Genossen ein. Das vorherrschende Thema Corona lässt langsam nach und die Menschen beschäftigen sich wieder mit kommunalpolitischen Themen. Wir setzen uns weiter für die Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatgemeinde ein. Dazu passt der Wahlkampfslogan der SPD: „Wir lieben Leopoldshöhe“.

Bereits 2016 hatte die SPD-Fraktion in Leopoldshöhe den Antrag gestellt,
in die nachhaltige Schulentwicklungsplanung einzusteigen. Dabei ging es
den Sozialdemokraten nicht nur um die Verbesserung der Raumsituation in
den Schulen, sondern insbesondere vor dem Hintergrund der finanziellen
Leistungsfähigkeit der Gemeinde als Schulträger, ein Profil des
„Bildungsstandortes Leopoldshöhe“ weiter zu entwickeln.

Der Antrag der SPD war Anlass für die Verwaltung den
Schulentwicklungsprozess unter der fachkundigen Leitung von
Regierungsschuldirektor a.D. Heinz Kriete und zusammen mit den Leitungen
aus den Schulen anzustoßen. Im Rahmen dieses Prozesses wurden die
Raumbedarfe der Schulen geprüft und festgestellt. Zusammen mit den
Schulleitungen wurden Lösungsvorschläge erarbeitet, die unter anderem in
dem Projekt „Bildungscampus Leopoldshöhe“ mündeten. Engagierte
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses haben mit Ihrem Herzblut
und viel Fleiß den Prozess des ISEK begleitet und vorangetrieben.

Auch aufgrund dieser Vorarbeiten konnten über das integrierte
Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) rund 3,2 Mio. an Fördermitteln
für Leopoldshöhe für erste Projekte geworben werden. Ein Großteil dieser
Mittel steht für die Entwicklung des Bildungscampus zur Verfügung. Für
die Entwicklung der Schulen in Leopoldshöhe sind das gute Zeichen.
Weitere Förderungen im Rahmen des ISEK folgen dann für die weiteren
Projekte.

Als besonderes Bonbon hat sich die Gemeinde Leopoldshöhe bei der
Regionale 2022 mit dem Projekt „Bildungscampus im StadtLandQuartier“
durchsetzen können und zwischenzeitlich den C-Status erreicht. Damit
sind noch
keine konkreten Fördermittel abrufbar, aber es ist ein guter Baustein
auf dem Weg dorthin. Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat
Thomas Jahn und Bürgermeisterkandidat Martin Hoffmann sind sich einig:
“Das ist eine Riesenchance für Leopoldshöhe”.

Auch an einer Landgemeinde wie Leopoldshöhe ist der Mangel an bezahlbarem Wohnraum nicht vorbeigegangen. Sowohl für junge Menschen, die ihre erste eigene Wohnung in Leopoldshöhe suchen, als auch für die älteren Mitbürger in der Gemeinde fehlt es an bezahlbaren kleineren bis mittleren Wohnungen. Die SPD nimmt das zum Anlass, in die Planung eines bedarfsgerechten Mietwohnungsbaus einzusteigen. „Auch wir als SPD haben das Thema Mietwohnungsbau im Rausch der schicken neuen Einfamilienhaussiedlungen mehr oder weniger über Jahre ignoriert“, so der baupolitische Sprecher der SPD im zuständigen Fachausschuss, Andreas Brinkmann selbstkritisch.

Hiermit soll nun Schluss sein. Bürgermeisterkandidat Martin Hoffmann, will die Gelegenheit nutzen und im Rahmen des anstehenden Städtebauwettbewerbes Brunsheide ein Konzept für einen bedarfsgerechten Mietwohnungsbau entwickeln.

Der geplante Wettbewerb sieht zwar Flächen für den Mietwohnungsbau vor, lässt aber offen wie dieser zu gestalten ist. Die SPD sieht hier mehrere Möglichkeiten der Umsetzung. Zum einen könne die Gemeinde ganz gezielt um private Investoren werben, die die entstehenden Wohnbauflächen gemäß des Städtebauwettbewerbes mit Leben erfüllen. Zum anderen hält man auch die Möglichkeit des gemeinwohlorientierten Bauens für praktikabel. Dazu eignet sich die das genossenschaftliche Wohnen. Genossenschaften kennen viele Leopoldshöher aus dem landwirtschaftlichen Bereich (Landhandel, Molkereien). Genossenschaftliches Wohnen ist bei uns noch wenig verbreitet, weil fast alle Menschen in Eigenheimen leben.

Bei der Wohngenossenschaft sind die Mieter auch gleichzeitig Miteigentümer ihrer Wohnung. Seit mehr als 100 Jahren gibt es in Deutschland Wohnungsgenossenschaften. Das Ziel der Genossenschaften ist es, preiswerten Wohnraum bereitzustellen und zu vermieten. Jedes Mitglied hat lebenslang Anrecht auf eine Wohnung der Genossenschaft. Mieten können nur begrenzt steigen und Wohnungen können nicht ohne Weiteres verkauft oder in Eigentumswohnungen umgewandelt werden.

Um aufgenommen zu werden, müssen Anteile an der Genossenschaft gekauft werden, meist für wenige hundert Euro. Der Anteil wird gut verzinst. Das geht, weil die Genossenschaften dem Gemeinwohl und dem Wohle ihrer Mitglieder verpflichtet sind.

Ratsmitglied Andreas Brinkmann würde gerne noch einen Schritt weiter gehen und der Verwaltung den Auftrag erteilen, sie möge prüfen ob die Möglichkeit bestehen würde eigene kommunale Wohnbauprojekte umzusetzen. Ob dieses in Form einer eigenen Genossenschaft Sinn mache, müsse man ebenfalls prüfen.

Für Bürgermeisterkandidat Hoffmann ist es wichtig, neben der Schaffung bezahlbaren Wohnraums den dörflichen Charakter Leopoldshöhes zu bewahren. „Niemand möchte in einem Häuschen im Schatten eines Hochhauses wohnen“, das müssen wir bei den Planungen berücksichtigen und gründlich abwägen. Unsere Senioren sollten sich keine Gedanken machen müssen, ob sie sich ihren Lebensabend in Leopoldshöhe überhaupt noch leisten können, so Martin Hoffmann abschließend.

Bei der Planung der Kommunalwahl entstand die Idee, Leopoldshöher Honig für die Wahlwerbung zu nutzen. Guido Letmathe ist Imker in 2. Generation und hat den Leopoldshöher Honig produziert. Auf dieser Seite wird kurz erklärt, wie aus Blüten der Honig wird. Die Erklärung ist nicht vollständig, wer es ganz genau wissen möchte, findet Links am Ende des Artikels.

In Leopoldshöhe gibt es viel Nahrung für Bienen. Jeder kennt die leuchtend gelb blühenden Rapsfelder. Eine Biene saugt den Nektar aus den Blüten, bis der Bauch voll ist. Ungefähr 200 Blüten schafft eine Biene. Beim Rumkrabblen an den Blüten bleiben Pollen an den Beinen hängen. Diese werden von Blüte zu Blüte getragen. Das freut auch den Landwirt, da eine befruchtete Rapsblüte zu einem höheren Ölgehalt führt. Der Ertrag steigt.

Im Stock geben die Arbeiterinnen den Nektar „von Rüssel zu Rüssel“ weiter. Dabei wandeln sie ihn jedes Mal etwas um, bis er zu Honig wird. Der Nektar hat zunächst nur wenig Zucker. Bei der Futterübergabe setzen die Bienen ihm Drüsensekrete mit Eiweißverbindungen und keimtötenden Inhaltsstoffen zu. Den halbreifen Honig lassen sie in unverdeckelten Zellen trocknen, damit er haltbar wird. Nachdem ein Teil des Wassers verdunstet ist, wird der fast fertige Honig in Lagerzellen gebracht. Fächelnde Bienen sorgen dafür, dass weiteres Wasser verdunstet. Erst wenn der eingedickte Honig weniger als ein Fünftel Wasser enthält, werden die Zellen mit einem dünnen, wasserdichten Wachsdeckel verschlossen.

Refraktometer

Damit der Honig wirklich haltbar ist, darf nur noch wenig Wasser enthalten sein. Auf dem Foto sieht man, wie Martin durch ein sogenanntes Refraktometer schaut. Mit diesem Gerät kann man den Wassergehalt im Honig messen. Rechts im Bild kann man an der Skala den Wassergehalt ablesen. Rekordverdächtige 15%, der Honig hat eine sehr gute Reife erreicht, sagt Imker Guido. Er wird bei richtiger Lagerung lange haltbar sein.

Waben entnehmen

Also geht es los, die Waben werden entnommen. Dazu werden die Bienen vorsichtig abgefegt und die Waben in eine Transportbox umgepackt. Das ist nicht nur für die Bienen ein aufregender Moment.

Entdeckeln

Anschließend werden die Waben entdeckelt. Im Bild sieht man die Gabel, mit der die Deckel abgehoben werden. Danach wird mit einer Schleuder der Honig aus den Waben herausgeschleudert.

Schleudern

Am Ende kommt der Honig in einen großen Eimer (Hobbock). Der Imker rührt den Honig mehreren aufeinanderfolgenden Tagen, bis er auskristallisiert ist. Dadurch bekommt er eine besonders feincremige Konsistenz. Kurz vorm Abfüllen wird der Honig nochmal auf 34 Grad (ähnliche Temperatur wie im Bienenstock) erwärmt. Anschließend wird er letztmalig gerührt und in Gläser abgefüllt.

Abfüllen

Für das Abfüllen wurde mit einer kleinen Maschine gearbeitet. Sie pumpt immer genau 42g aus dem Hobbock ins Glas. Das Unterstellen der Gläser und Aufdrehen der Deckel erfolgt von Hand.

Am Ende werden noch Etiketten geklebt. Diese sind aus Steinhaftpapier und ökologisch unbedenklich. Das Design der Etiketten stammt von Michaela Röhler (www.fesch-art.de).

Etiketten

Viele Hände – schnelles Ende, die Sozis bekleben gemeinsam die Gläser. Jetzt geht es los: die Verteilung beginnt. Jedes übergebene Gläschen gibt hoffentlich Anlass für ein gutes Gespräch über Leopoldshöhe und unsere Zukunft.

weiterführende Links:

https://deutscherimkerbund.de/

http://www.imkerpate.de/honig

https://www.wdrmaus.de/extras/mausthemen/bienen/index.php5